Geschichte des Grillens
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Am Anfang war das Feuer
Menschen braten ihr Essen über dem offenen Feuer, seit sie vor 800'000 Jahren gelernt haben, Feuer kontrolliert zu nutzen. Ihr Speisezettel, der bis dahin recht eintönig war, wurde vielfältiger, weil sie Fleisch und Pflanzen so entgiften und konservieren konnten.
Die Historiker sind sich nicht einig, wer das Grillen erfunden hat. Am weitesten verbreitet ist die These, dass die Ureinwohner von Haiti als erste Menschen ihr Fleisch am Spiess nicht über dem offenen Feuer, sondern seitlich davon gebraten haben. So verbrannte kein Fett im Feuer, Fleisch, Fisch und Pflanzen verbrannten nicht und alles blieb saftig, ausserdem würzte der Geschmack des verbrennenden Holzes das Grillgut. |
Später brachten Kreolen das Grillen nach Nordamerika. Dort bürgerte sich dafür der Begriff Barbecue ein, der sich vom mexikanisch-spanischen Barbacoa ableitet, was Feldofen bedeutet. Daraus entwickelte sich das BBQ, das die Amerikaner heute noch dafür benutzen. BBQ bedeutet sowohl Grillen als auch das Grillfest, das oft den ganzen Tag lang dauert.
Wie so vieles fand auch das Grillen den Weg von der neuen in die alte Welt. Allerdings mussten die Europäer zuerst die nötige Geduld lernen, um nicht auf dem kalten oder erst angefeuerten Grill zu grillen…


