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Ratgeber

Gesundheit/Hygiene

Ist Grillen ungesund?

Nein, natürlich nicht. Das ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen. Trotzdem halten sich immer noch die alten Ammenmärchen, angebranntes Fleisch fördere Krebs. Richtig ist: Wenn Sie Fleisch, Fisch oder Gemüse grillen, entstehen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzpyren, die zum Bespiel in Zigaretten enthalten sind und Lungenkrebs auslösen können. Benzpyren essen wir jeden Tag, mit Gemüse, mit Getreide. Die Kohle, vor der uns alle warnen, wenn wir grillen, bindet Benzpyren. Unser Organismus kann sie gar nicht aufnehmen.

Drei Gesundheitstipps

  • Senf hebt die schädliche Wirkung von Benzpyren im Organismus auf. Senf gehört darum in jede Marinade.
  • Marinieren ist nicht nur raffiniert, sondern gesund. Wenn Sie Fleisch, Fisch oder Gemüse marinieren, bilden sich viel weniger polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe wie PhIP oder MelQx.
  • Wenn Sie Ihr Grillgut indirekt grillen oder in eine Alu- oder Keramikschale legen, brennt garantiert nichts an.

Marinieren hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Fleisch und Fisch bleiben länger frisch. Trotzdem raten wir Ihnen, erst am Tag der Grillparty (oder einen Tag davor) einzukaufen. Fleisch und Fisch gehören sofort in den Kühlschrank, je feiner oder kleiner geschnitten, desto weniger lang halten sie ich. Achten Sie darauf, den Kühlschrank nicht zu überfüllen, sonst kann die Luft nicht mehr zirkulieren und kühlen.

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